Ein Kind ist das höchste Gut der Welt, wird oftmals gesagt.
Leider entspricht das oft nicht der Welt in der wir leben. Immer mehr Kinder auf der Welt leben in Armut. Kann ein Kind Arm sein? Durchaus ist da leider die einzig ehrliche Antwort. Darf oder sollte ein Kind arm sein? Die Armut steigt bei Kindern und Jugendlichen noch stärker an als im Allgemeinen. Immer mehr Kinder verarmen. Nicht nur in den 3.Weltländern leben viele Arme Kinder. Auch in einem wohlhabenden Industrieland wie Deutschland ist dies ein Thema. Obwohl Deutschland mit seinen Sozialstrukturen noch relativ vorbildlich ist leben hier zu viele Familien von Hartz 4. Die Chancenungleichheit für die Kinder in solchen Familien ist offensichtlich. Viele Statistiken belegen das Kinder aus sozial schwachen Familien auch in der Schule und schon im Kindergarten benachteiligt werden.
Kinderarmut kann auf verschiedene Arten ermittelt werden. Kinder gelten als arm wenn sie in einem Haushalt aufwachsen dessen Einkommen unter der relativen Armutsgrenze liegt. Andere Studien bezeichnen diejenigen Kinder als unter Kinderarmut leidend die auf Sozialleistungen angewiesen sind. Zukunftsorientierte Politiker versuchen dem Anstieg der Kinderarmut entgegenzuwirken. Steuerliche Maßnahmen können hier viel bewirken, wie einige skandinavische Länder beweisen. Hier werden auch bei gering verdienenden Haushalten deutlich niedrigere Armutsquoten errechnet. Ein Kind das unter Armut leidet hat es im Leben oft schwerer. Die Wahrscheinlichkeit dass es als Erwachsener eine Hochschule besucht ist geringer als bei Kindern aus normal oder gut verdienenden Haushalten.
Die emotionale und geistige Entwicklung des betroffenen Kindes kann unter Umständen negativ beeinflusst werden. Es gibt aber auch die gegenteiligen Erfolgsgeschichten von Familien die trotz Armut in die Mitte der Gesellschaft vorgerückt sind.
